Newsletter September 2007
Unser Gesundheitstipp:
Vitamin C stärkt das Immunsystem und lässt Wunden schneller heilen; es fängt sogenannte freie Radikale ab und hilft bei der Vorbeugung und im Kampf gegen Krebs. Dies schreibt Welt-Online vom 11.09.2007 in Bezugnahme auf eine aktuelle Studie in der Fachzeitschrift „Cancer-Cell“.
Wir empfehlen 1-3g Vitamin C am Tag.
Kennen auch Sie einen Tipp aus der Hausapotheke? Schreiben Sie uns. Vielleicht kann er vielen Menschen nützlich sein und helfen.
Deutsche sind ein Volk von Rückenschmerzgeplagten
Mindestens jedem Zweiten fährt es wenigstens einmal jährlich ins Kreuz.
Schmerzen im Rücken sind einer der Hauptgründe für Arbeitslosigkeit und vorzeitige Berentung. In 95% der Fälle verschwindet der Schmerz aber spätestens nach 4 Wochen von selbst wieder, auch ohne spezielle Therapie. Nach der Aussage des Schmerzexperten Gerhard Müller-Schwefe aus Göppingen, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie, werde allzu häufig nach defekten Strukturen der Wirbelsäule gefahndet, die für den Schmerz aber gar nicht ursächlich seien. „Veränderungen an der Wirbelsäule hat mit dem Alter nämlich fast jeder.“
Nach Studien von Heidelberger Orthopäden geht der Beginn der Rückenschmerzen oft mit einem Stimmungstief einher. Als Risikofaktoren für einen chronischen Verlauf erwiesen sich Depressivität, Angst und das Gefühl der Hilflosigkeit. In einer Untersuchung von 150 Patienten, die wegen chronischer Rückenschmerzen an der Universitätsklinik Heidelberg behandelt wurden, waren Rückenschmerzen bei zwei Dritteln der Patienten körperlicher Ausdruck eines seelischen Konfliktes. Der Autor der Heidelberger Studie, Markus Schiltenwolf warnte, sich auf keinen Fall zu schonen oder sich hin zu legen. Sich bewegen und aktiv werden heißt vielmehr die Lösung. „Man soll das tun, wovon man selbst überzeugt ist, dass es hilft. Dann tut es dies auch.“
Unser Kommentar:
Diese Untersuchungen bestätigen unsere Erfahrungen seit vielen Jahren. Sehr häufig kamen und kommen Patienten zu uns in die HG Naturklinik, welche trotz Operation der Bandscheiben weiter Probleme hatten und haben. Häufig konnte ihnen in kurzer Zeit geholfen werden. Doch nicht nur diesen, sondern natürlich auch Menschen mit akuten oder chronischen Rückenschmerzen ohne Operation. Warum?
Gerade bei Rückenschmerzen ist das ganzheitliche Konzept unserer Klinik bestens geeignet. Wir untersuchen die Stellung der Wirbelsäule und Gelenke, von Kopf bis Fuß, denn Rückenschmerzen können z.B. auch durch einen „verknacksten“ Fuß oder einen steifen Hals verursacht werden. Dann untersuchen wir das Gewebe. Häufig finden sich hier die Ablagerungen, Verhärtungen oder schmerzhaften Übersäuerungen, welche eigentlich verantwortlich sind für den subjektiv zum Teil sehr starken Schmerz. Selbst Entzündungen des Gewebes haben häufig hier ihre Ursache.
Aus diesen Ergebnissen wird ein Behandlungsplan erstellt aus gezielter, sanfter und doch intensiver Gewebebehandlung, wie sie z.B. durch die Matrix-Rhythmus-Therapie in idealer Form geschieht, mit ausleitenden Verfahren wie z.B. Dauerbrause oder Lehmpackungen, Bewegung, und möglichst wenig oder keinen tierischen Produkten in der Ernährung – zumindest für die Zeit der Schmerzen, denn tierische Produkte erhöhen das Schmerzempfinden und die Entzündungsbereitschaft des Gewebes deutlich. Ruhe und Entspannung sowie die Freude an der Natur tragen ebenfalls viel zur Heilung bei. Sehr empfehlenswert ist es aber auch zu fragen, welches Stimmungstief gegebenenfalls den Auslöser für die Schmerzen gegeben hat. Dieses ursächlich zu überwinden bietet die beste Voraussetzung, dass die Verbesserung oder Heilung auch von Dauer ist.
Auf diese Weise können sehr viele Patienten bereits nach ganz kurzer Zeit eine deutliche Besserung oder Schmerzfreiheit erreichen. Und das mit relativ wenig finanziellem Aufwand!
Gesundheitsgefahr aus der Keksdose
Wissenschaftler der Universität Jena haben vor zu hohen Mengen schädlicher Fettsäuren in Keksen, Kartoffelchips und Blätterteig gewarnt. Diese sogenannten Transfettsäuren begünstigen Erkrankungen wie Arteriosklerose und Herzinfarkt. Ernährungswissenschaftler Gerhard Jahreis: „Backmargarinen und daraus hergestellte Lebensmittel, wie Gebäck, Snacks und besonders Blätterteig weisen teilweise sehr hohe Gehalte an Transfettsäuren auf.“ Die Jenaer Wissenschaftler hatten mehr als 800 Lebensmittel untersucht und dabei bei jedem fünften einen leicht bis stark erhöhten Transfettsäuregehalt festgestellt. Bis zu 3g der Substanz pro Tag seien in Ordnung. „Wenn sich aber jemand nur von Snacks ernährt, kommt er locker auf 10g und mehr.“ Besonders schlimm sei Margarine in Würfeln.
Unser Kommentar:
Vegetarische Ernährung kann auch ungünstig sein, dann, wenn man unvernünftig isst. Umso schlimmer ist es natürlich, wenn man das noch mit Fleisch kombiniert. Es ist der kurze Kick des Snacks, das Süße, Knackige, Knusprige, welches uns oft das Entspannungs- und Wohlfühlerlebnis bereitet.
Doch es gibt dazu gesunde und hervorragend schmeckende Alternativen, z.B. die Apfelchips von Lebe Gesund. Wer sie einmal probiert hat, wird sie immer wieder wollen. Es ist Genuss und Wohlfühlerleben ohne Reue!
Das Zitat der Woche:
»Sei die Veränderung, die du dir für diese Welt wünschst.«
Mahatma Gandhi (1869-1948)

